Präzision, Innovation und Digitalisierung aus einer Hand

02.11.2026
3 Min.
Die August Manser AG aus Altstätten SG verbindet seit 1972 Präzision, Innovationskraft und industrielle Fertigungskompetenz. Um Prozesse weiter zu optimieren und neue digitale Möglichkeiten zu nutzen, setzt das Unternehmen auf IN:ERP und die Betreuung durch die anica ag. Drei strategische Projekte zeigen, wie Manser Digitalisierung pragmatisch, effizient und zukunftsorientiert umsetzt.
 
Symbolbild von Daniel Smyth via Pexels
 
 
Die August Manser AG ist ein Familienunternehmen mit rund 100 Mitarbeitenden und Fokus auf hochpräzisen Bauteilen und Systemen für Maschinenbau, Halbleitertechnik, Optik und Medizinaltechnik. Als Systemanbieter deckt Manser die gesamte Wertschöpfungskette ab, von der Produktentwicklung über CNC-Fertigung und 3D-Messtechnik bis hin zu Montage, Supply-Chain-Management und After-Sales-Service. Zur Gruppe gehören zudem die InLack AG (Nasslackierung) und die Sedax AG (Innovation & Produktentwicklung).
 

Digitalisierung mit Augenmass

Der industrielle Markt verändert sich schnell, und Manser ist es gewohnt, sich mitzuverändern. Produktivität steigern, Prozesse verbessern, neue Märkte erschliessen – das gehört zum Selbstverständnis des Unternehmens. Digitalisierung spielt dabei eine zentrale Rolle. Entscheidend ist für Manser jedoch das Zusammenspiel von Mensch, Organisation und Technik. Erst wenn alle drei Faktoren harmonieren, entsteht echter Mehrwert. 
 
Seit 2014 arbeitet Manser mit den Business Softwarelösungen IN:ERP und IN:Finanz und vertraut dabei auf die umfassende und kompetente Betreuung durch die anica ag. Besonders geschätzt wird die Weiterentwicklung der Plattform: Das neue Mietmodell eröffnet Zugang zu allen Modulen, Schnittstellen und dem modernen webGUI.
 
 
«Digitalisierung funktioniert nur, wenn Mensch, Organisation und Technik zusammenspielen. Eine Software allein löst keine Prozessprobleme.»
Johannes Amsler, Leiter Digitalisierung der August Manser AG
 

ERP als Rückgrat der Transformation

Aktuell treiben drei Projekte die digitale Transformation voran. Im März 2026 ist ein neues Dokumentenmanagementsystem produktiv gegangen. Dank der standardisierten IN:ERP-Schnittstelle arbeiten die User mit einer einheitlichen Oberfläche. Parallel wird das Workflow-Modul eingeführt, um Datenverarbeitung und Prozesssteuerung vollständig in einer Anwendung zu bündeln.
 
Für die Tochterfirma InLack AG ersetzt Manser das bestehende ERP durch einen Intercompany-Mandanten in IN:ERP. Das reduziert den administrativen Aufwand deutlich und schafft eine einheitliche Datenbasis. Die Mitarbeitenden arbeiten künftig mit dem webGUI, ein wichtiger Schritt, um die moderne Oberfläche später auch bei Manser einzuführen.
 
Im dritten Projekt arbeitet Manser mit einem externen Softwarepartner an der Entwicklung von KI Assistenten. Zuerst geht es darum, die Technologie zu verstehen, Mitarbeitende heranzuführen und den Datenschutz sicherzustellen. Erst danach werden KI-Funktionen mit IN:ERP verknüpft – ein bewusst verantwortungsvoller Ansatz.
 

Effizienz durch Eigenleistung und starke Partnerschaft

Die Abteilung Digitalisierung existiert erst seit 2024. Ihre Aufgabe: Projekte aufgleisen, Bedürfnisse erfassen und Interessen zusammenbringen. Ein schlechter Prozess wird durch Software nicht besser – diese Erkenntnis prägt die Arbeit. Der grosse Vorteil von Manser liegt in den langjährigen Mitarbeitenden, die ihre Abläufe genau kennen und sofort Feedback geben.
 
Mit einer eigenen IT-Abteilung und einem internen IN:ERP-Product Owner kann Manser viele Anpassungen selbst vornehmen. Die anica ag unterstützt punktuell mit Beratung und Wartung. Das Ergebnis ist eine hohe Effizienz bei minimalem Ressourceneinsatz.
 
Besonders wichtig ist Manser, dass alle Anpassungen – Scripts, Schnittstellen und Module – stets 100 % releasefähig waren. Dadurch bleiben Updates schlank und können vom Team selbstständig oder über das automatisierte Patch Verfahren eingespielt werden. So werden Aktualisierungen nicht zu teuren Grossprojekten, sondern laufen ohne Belastung für IT oder Prozessverantwortliche. Damit bleibt das Unternehmen flexibel, zukunftsfähig und bereit für die nächsten Schritte der Digitalisierung.
 
Dieser Beitrag wurde ermöglicht durch anica ag, Dienstleister und Berater von unternehmerischen Organisations- und Softwarelösungen für die gesamte Deutschschweiz. www.anica.ch

 

 

Der Beitrag erschien im topsoft Fachmagazin 26-2

 

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