Jährlich 10 Millionen Dokumente: KI wird zum Produktivitätsfaktor

27.06.2026
2 Min.

Mehr als 10 Millionen verarbeitete Dokumente pro Jahr zeigen: KI ist in Unternehmen angekommen. Besonders in der Dokumentenverarbeitung entstehen konkrete Mehrwerte, von effizienteren Prozessen über bessere Datenqualität bis hin zu einer spürbaren Entlastung der Mitarbeitenden.


Produktivität beginnt bei der Verfügbarkeit von Informationen

Unternehmen verfügen heute über mehr Daten als je zuvor. Dennoch verbringen Mitarbeitende oft viel Zeit damit, Informationen zu suchen, Dokumente zu prüfen oder Daten zwischen verschiedenen Systemen zu übertragen. Gerade bei wiederkehrenden Prozessen wie der Rechnungsverarbeitung, der Belegerfassung oder der Dokumentenklassifizierung entstehen dadurch erhebliche Aufwände. Moderne KI-Technologien helfen dabei, diese Arbeitsschritte zu automatisieren und Informationen schneller verfügbar zu machen.

Warum moderne KI mehr leistet als klassische OCR

Während klassische OCR-Lösungen primär Text erkennen, geht moderne KI deutlich weiter. Sie kann Dokumente nicht nur lesen, sondern auch verstehen und den Inhalt in einen geschäftlichen Kontext einordnen. So lassen sich beispielsweise Lieferanten, Beträge, Zahlungsfristen, Projekte oder Kostenstellen automatisch erkennen und direkt den richtigen Prozessen zuweisen. Die Informationen können anschliessend an ERP-Systeme, Finanzlösungen oder andere Geschäftsanwendungen übergeben werden. Dadurch sinkt der manuelle Aufwand und gleichzeitig verbessert sich die Qualität der erfassten Daten.

10 Millionen Dokumente als Zeichen einer wachsenden Entwicklung

Dass sich diese Form der Automatisierung zunehmend etabliert, sehen wir auch bei unserer KI-Lösung DeepO. Mittlerweile werden damit jährlich mehr als 10 Millionen Dokumente verarbeitet. Für uns ist dieser Meilenstein vor allem ein Zeichen dafür, dass KI den Schritt vom Innovationsprojekt zur produktiven Geschäftsanwendung geschafft hat. Die steigenden Verarbeitungsvolumen zeigen, dass Unternehmen KI zunehmend dort einsetzen, wo sie einen direkten Nutzen für Effizienz, Datenqualität und Prozesssicherheit schafft. Besonders häufig wird DeepO für die Verarbeitung von Rechnungen, die Klassifizierung von Geschäftsdokumenten sowie die automatisierte Erfassung von Belegen eingesetzt. Dank offener Schnittstellen lässt sich die Lösung nahtlos in bestehende ERP-Systeme und andere Geschäftsanwendungen integrieren.

Produktivität steigern und Prozesse entlasten

Der Nutzen zeigt sich vor allem dort, wo grosse Dokumentenmengen verarbeitet werden müssen. Unternehmen können manuelle Arbeitsschritte reduzieren, Fehlerquellen minimieren und die Datenqualität verbessern. Praxisbeispiele verdeutlichen dieses Potenzial: Die Stadtverwaltung Rapperswil-Jona konnte rund 28'000 Kreditorenbelege automatisiert verarbeiten. Bei BKW Building Solutions trägt die Automatisierung dokumentenbasierter Prozesse dazu bei, jährlich rund 10'000 Arbeitsstunden einzusparen. Damit wird deutlich, dass KI nicht nur Prozesse beschleunigt, sondern Mitarbeitende gezielt von repetitiven Aufgaben entlasten kann.

Der Schlüssel liegt in der Integration

Unsere Erfahrung zeigt: Die Akzeptanz von KI steigt dort am schnellsten, wo sich die Technologie einfach in bestehende Prozesse einfügt. „Die Tatsache, dass heute mehr als10 Millionen Dokumente pro Jahr von DeepO verarbeitet werden, zeigt, dass künstliche Intelligenz zu einem praktischen und skalierbaren Werkzeug für Unternehmen geworden ist. Die Einführung beschleunigt sich, wenn sich die Technologie effizient und sicher in bestehende Prozesse integrieren lässt“, sagt Alex Vegh, CTO bei DeepCloud und Chief Artificial Intelligence Officer bei Abacus Research. Wir werden deshalb weiterhin in den Ausbau von DeepO investieren und die Möglichkeiten der Dokumentenautomatisierung kontinuierlich erweitern. Unser Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, Informationen schneller verfügbar zu machen, Prozesse zu vereinfachen und das Potenzial von KI im Arbeitsalltag nutzbar zu machen.

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