Mehr Transparenz im Projektgeschäft: Ebener digitalisiert mit ams.erp

13.10.2026
3 Min.

Mit der Einführung von ams.erp will Ebener seine komplexen Fassadenprojekte künftig durchgängig steuern – von der Planung über die Fertigung bis zur Montage. Das neue System ersetzt Insellösungen und schafft die Basis für mehr Transparenz und automatisierte Abläufe.

 

Bild zVg von ams.erp

 

Die Ebener GmbH aus dem Westerwald entwickelt und produziert Fassadenelemente aus Vollaluminium für öffentliche Gebäude, Firmenkomplexe und Wohnbauten in ganz Europa. Die Projekte sind oft individuell, technisch anspruchsvoll und laufen über lange Zeiträume. Planung, Konstruktion, Fertigung und Montage greifen eng ineinander, entsprechend hoch sind die Anforderungen an Koordination und Transparenz.

Bislang arbeitete das Unternehmen mit mehreren Insellösungen, vor allem Excel. Das erschwerte ein durchgängiges Projektcontrolling und führte zu Medienbrüchen, insbesondere bei der Zusammenarbeit mit externen Partnern. Um die Abläufe zu vereinheitlichen und die Projektstände jederzeit nachvollziehbar zu machen, hat sich Ebener für die Einführung des Multiprojektmanagement‑Systems ams.erp entschieden.

Transparenz statt Insellösungen

Für Finanzleiter Michael Eschenauer war die Verbesserung des unterjährigen Projektcontrollings der zentrale Auslöser für die ERP‑Suche. „Alle Beteiligten sollen jederzeit sehen können, wo ein Projekt steht – und frühzeitig erkennen, wenn sich Engpässe abzeichnen“, sagt er. Mit den bisherigen Werkzeugen sei das kaum möglich gewesen.

Ebener verzichtete bewusst auf ein klassisches Lastenheft und suchte den direkten Austausch mit drei ERP‑Anbietern aus Deutschland. Entscheidend war die Fähigkeit, das individuelle Projektgeschäft vollständig abzubilden. „Bei ams.Solution hatten wir sofort den Eindruck, dass sie unsere Abläufe wirklich verstehen“, so Eschenauer. Die gemeinsame Sprache und die fachliche Nähe hätten den Auswahlprozess deutlich erleichtert.

Finance als Schlüsselbereich

Ein Schwerpunkt liegt auf der vollständigen Integration des Finance‑Bereichs. Heute nutzt Ebener für Buchungen, Übergaben und Zahlungen mehrere Systeme parallel. Das soll sich ändern. „Wir sind überzeugt, dass nur eine integrierte Lösung die Grundlage für einen hohen Digitalisierungsgrad schaffen kann“, sagt Eschenauer.

Mit ams.erp sollen künftig alle relevanten Schritte – vom Rechnungseingang über die Prüfung bis zur Verbuchung – in einem System stattfinden. Das vorhandene DMS wird angebunden, sodass Prüfungen und Freigaben weitgehend automatisiert erfolgen können. Auch im Debitorenmanagement sind digitale Mahnvorschläge geplant.

Automatisierung in Einkauf, Produktion und Logistik

Im Einkauf sollen Bestellungen bei Unterschreitung von Mindestbeständen automatisch ausgelöst werden – inklusive Preisvergleichen über mehrere Lieferanten. Stimmen Bestellung, Lieferschein und Rechnung überein, sollen Buchungen automatisch erfolgen.

Für das Projektcontrolling erwartet Ebener belastbare Auswertungen über die oft zweijährigen Laufzeiten hinweg. Dazu gehören Projektablaufpläne, Umsatzprognosen und Zahlungspläne, die künftig die Ertrags‑ und Liquiditätsplanung unterstützen.

Auch die Baustellen profitieren: Bauleiter erhalten direkten Zugriff auf das ERP‑System, Reklamationen sollen schneller bearbeitet werden, und die Logistikfunktionen zeigen jederzeit, wo sich Bauteile und Artikel befinden. Das bislang papierbasierte Bautagebuch wird vollständig digitalisiert.

Schlankere Prozesse, mehr Verlässlichkeit

Eschenauer sieht dem Umstieg optimistisch entgegen: „Wir erwarten deutlich schlankere Prozesse und eine höhere Transparenz. Die freiwerdenden Kapazitäten können wir gezielt dort einsetzen, wo wir heute schon steigenden Bedarf haben.“

Auch wenn die Einführung herausfordernd sein werde, ist Ebener überzeugt, mit ams.Solution den richtigen Partner gefunden zu haben. „Mit dem neuen ERP‑System sind wir für die Zukunft sehr gut aufgestellt.“

 

 

ams.erp Solution AG | 8105 Regensdorf | www.ams-erp.ch

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