Asseco Vision Days 2026: Wie das intelligente ERP Realität wird

24.09.2026
3 Min.

Rund 600 Kundinnen, Partner und Branchenexpertinnen trafen sich am 22. und 23. September zu den Asseco Vision Days 2026 in Bad Vilbel bei Frankfurt. Unter dem Motto „Spotlight on Success“ zeigte der ERP‑Spezialist Asseco Solutions, wie sich die ERP‑Welt durch aktuelle Technologieinnovationen verändert – und wie Unternehmen konkret davon profitieren können.

 

Bild zVg von Asseco

 

Die zweitägige Konferenz im filmreifen Ambiente der VILCO bot ein dichtes Programm aus Keynotes, Praxisberichten und Podiumsdiskussionen. Im Zentrum stand eine Frage, die viele Unternehmen derzeit beschäftigt: Wie wird das ERP der Zukunft aussehen und wie intelligent wird es tatsächlich sein?

„Transformation ist Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit“

In seiner Eröffnungs-Keynote machte CEO und CTO Markus Haller deutlich, wie schnell sich die technologische Landschaft verändert. Transformation sei kein Selbstzweck, sondern eine Notwendigkeit – für Hersteller ebenso wie für Anwender.

CSO Ralf Bachthaler ergänzte die strategische Perspektive: Das ERP von morgen werde kein passives System mehr sein, sondern ein aktiver Partner, der Prozesse autonom vorantreibt, auf Handlungsbedarf hinweist und Routineaufgaben selbstständig erledigt.

Einen Blick aus der Unternehmenspraxis bot Adrian Steiner, CEO des Schweizer Kaffeevollautomaten-Herstellers Thermoplan. Er zeigte, wie Digitalisierung und klare Entscheidungsprozesse helfen, auch in einem herausfordernden Marktumfeld erfolgreich zu bleiben. Seine Gast-Keynote war ein Beispiel dafür, wie Transformation nicht nur technologisch, sondern kulturell gelingt.

APplus und KI: Die nächste Generation des ERP

Im Anschluss führten Expertinnen und Experten von Asseco, Kunden und Partnern durch ein breites Themenspektrum – von KI und Dokumentenmanagement über E‑Rechnung und BI bis hin zu Sicherheit, Mobility und Finance.

Besonderes Augenmerk lag auf der neuesten APplus‑Generation, die ERP und KI zu einer nativen Einheit verbindet. Damit soll das System künftig nicht nur Daten verwalten, sondern aktiv mitdenken, priorisieren und Prozesse automatisiert anstossen.

Zahlreiche Kundenvorträge zeigten, wie APplus bereits heute im Einsatz ist und welche Best Practices sich daraus ableiten lassen – ein wertvoller Fundus für Unternehmen, die ihre eigene Digitalisierungsstrategie weiterentwickeln wollen.

APplus Flow des Jahres: Digitale Prozesskette statt informeller Abläufe

Mit dem Award „APplus Flow des Jahres“ würdigte Asseco die Innovationskraft seiner Kunden. Gewonnen hat der Polyurethan-Fertiger ASMA, der den gesamten Nutzungs- und Verwaltungsprozess seiner Produktionsformen digitalisiert hat.

Aus einem zuvor informellen Ablauf entstand eine durchgängig digitale Prozesskette, die die physische Bewegung der Formen koordiniert – inklusive Anbindung der Lagerlifte. In der Endauswahl standen zudem Projekte von CMBlu und Hans Weber Maschinenfabrik.

Ganz im Zeichen des Mottos zog sich das Thema „Film und Kino“ durch die gesamte Veranstaltung – von den Präsentationen bis zu den Vortragstiteln. Den Abschluss des ersten Tages bildete die After Show Party, bei der Gäste, Partner und das Asseco‑Team den Austausch in entspannter Atmosphäre fortsetzten.

Fazit

Die Vision Days 2026 machten deutlich: Das intelligente ERP ist eine Entwicklung, die bereits begonnen hat. Asseco zeigte, wie KI, Automatisierung und moderne Prozesslogik das ERP zu einem aktiven System weiterentwickeln – und wie Unternehmen diesen Wandel konkret nutzen können.

 

 

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