Viele Unternehmen investieren in GenAI – doch ohne saubere Prozesse entsteht statt Skalierung oft Kontrollverlust. Das Swiss Process Forum 2026 zeigt, warum Prozessmanagement zur strategischen Infrastruktur wird und wie Organisationen mit KI steuerbar bleiben.

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Warum GenAI ohne saubere Prozesse scheitert
Viele Unternehmen investieren derzeit massiv in GenAI, Automatisierung und digitale Transformation. Gleichzeitig zeigt die Praxis ein wiederkehrendes Muster: KI skaliert nicht nur Effizienz — sie skaliert auch organisatorische Schwächen.
Unklare Verantwortlichkeiten, Medienbrüche oder fehlende Governance werden durch GenAI nicht gelöst, sondern sichtbarer. Wer über autonome Prozesse spricht, muss deshalb zuerst über Prozessqualität sprechen.
Genau darin liegt aktuell ein fundamentaler Wandel: Business Process Management (BPM) entwickelt sich vom operativen Dokumentationswerkzeug zur strategischen Führungsdisziplin.
Prozessmanagement wird zur strategischen Infrastruktur
Digitalisierung scheitert heute selten an fehlender Technologie. Häufiger fehlt die Klarheit darüber, wie Organisationen tatsächlich funktionieren.
Process Excellence wird damit zur Grundlage für:
- skalierbare Digitalisierung,
- wirksame Automatisierung,
- regulatorische Nachvollziehbarkeit,
- organisatorische Resilienz.
Vor allem im Umfeld von GenAI zeigt sich diese Entwicklung deutlich. Autonome Prozesse benötigen definierte Verantwortlichkeiten, belastbare Datenflüsse und klare Governance-Strukturen. Andernfalls entsteht keine Skalierung, sondern Kontrollverlust.
Damit verändert sich auch die Rolle von BPM selbst. Modernes Prozessmanagement bedeutet heute weit mehr als Prozessmodellierung. Es geht um die Fähigkeit, Organisationen steuerbar, adaptiv und resilient zu machen.
Gerade regulierte Branchen stehen dabei unter besonderem Druck: Innovation, Geschwindigkeit und Compliance müssen gleichzeitig funktionieren.
KI braucht Governance — nicht nur Rechenleistung
Die aktuelle GenAI-Dynamik verstellt teilweise den Blick auf eine zentrale Realität: KI entfaltet ihren Wert nicht isoliert, sondern innerhalb organisationaler Prozesse.
Die eigentliche Herausforderung lautet deshalb nicht:
„Wie führen wir KI ein?“
Sondern:
„Wie gestalten wir Organisationen, die mit KI steuerbar bleiben?“
Genau deshalb verschiebt sich die Diskussion zunehmend von Technologie hin zu Governance, Führung und operativer Umsetzung.
Das Swiss Process Forum 2026 greift genau diese Fragen auf
Vor diesem Hintergrund positioniert sich das Swiss Process Forum 2026 bewusst als Praxisplattform rund um BPM, GenAI, digitale Transformation und organisatorische Resilienz.
Die Veranstaltung findet am 24. Juni 2026 an der KV Business School Zürich statt und bringt Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Unternehmenspraxis zusammen.
Im Fokus stehen unter anderem:
- GenAI und autonome Prozesse,
- BPM als Enabler erfolgreicher Transformation,
- digitale Resilienz,
- operationelle Exzellenz,
- regulatorische Anforderungen und FINMA-Konformität.
Die Speaker zeigen dabei unterschiedliche Perspektiven auf dieselbe Kernfrage: Wie lassen sich Innovation, Governance und operative Realität sinnvoll verbinden?
So spricht Dr. Tim Geppert über GenAI im BPM-Kontext, während Dr. Christian Lichka digitale Resilienz und Steuerungsfähigkeit adressiert. Ergänzt wird das Programm durch Praxisperspektiven von Felix Jerg, Manuel Brun und Roman Stalder.
Die Teilnahme ist kostenlos, die Teilnehmerzahl jedoch begrenzt.
Weitere Informationen und Anmeldung: Anmeldung Swiss Process Forum 2026
Der Autor
Andri Fabig ist Business Development Manager bei Ambit Group
Telefon: +41 52 268 91 22
Email: andri.fabig@ambit-group.com
LinkedIn: Andri Fabig | LinkedIn
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