Welchen Nutzen bringt ein Corporate Metaverse?

Nach dem Web 2.0 und dem mobilen Internet prägt die Idee des Metaversum aktuell den Diskurs rund um die neusten Vernetzungsmöglichkeiten, im professionellen genauso wie im privaten Umfeld. Die grundlegendste und wahrlich disruptive Vision des Metaversum ist es, das komplette Online-Erlebnis in einer dreidimensionalen, fiktiven virtuellen Welt zur Verfügung zu stellen. Während dies derweil noch eine vage Vision bleibt, erklärt Paolo Mira hier, wie man bereits heute mit einem Corporate Metaverse den Vertrieb eines Unternehmens auf effizientes Hybrid Selling umstellen kann.
 
 
Corporate Metaverse Immensive Dive
 
 
Was bedeutet das Buzzword Metaversum überhaupt? In den frühen Jahren der digitalen Plattformen und Videospielen wie Fortnite, World of Warcraft oder Minecraft wurde dieser Begriff zum Leben erweckt. Metaversum beschreibt nichts anderes als einen «digitalen, virtuellen Raum». Also eine virtuelle Welt, in die man mit Hilfe eines Computers oder einer VR-Brille eintreten kann und die, da digital, praktisch unendliche Möglichkeiten bietet.
 
Dabei tauchen die Benutzer regelrecht in diese virtuellen Welten ein und man spricht von immersiven Erlebnissen: das menschliche Gehirn ergänzt eindrücklich audiovisuelle Informationen zu einer kompletten Illusion. Während diese Technologie in der Gaming-Industrie bereits seit Jahren angewendet wird, zielt ein Metaversum auf die breite Masse als Zielpublikum ab. So entstehen derzeit in allen möglichen Bereichen Projekte die es den Menschen ermöglichen, sich auch in virtuellen Welten zu treffen und miteinander zu interagieren.
 
Während diverse Techgiganten viel Geld in ihre jeweiligen Metaversen investieren, um die Vorherrschaft in diesem Zukunftsnarrativ zu gewinnen, stehen zunächst bei vielen Unternehmen andere Kommunikationsthemen im Fokus.
 
 

Wie kann ich einen virtuellen Raum konstruktiv und menschlich nutzen? 

Warum hat die Covid-Pandemie die Digitalisierung beschleunigt? Weil man sich nicht mehr physisch treffen konnte. Diese Einschränkung hat insbesondere den Vertrieb eines jeden Unternehmens ausserordentlich stark getroffen, denn hier geht es um den persönlichen Kontakt, um Sympathien, Vertrauen. Wie kann man potenzielle Kunden auch über die Distanz überzeugen? 
 
Videokonferenzlösungen wie Teams oder Zoom haben sich spätestens nach Beginn der Pandemie als Kommunikationsstandard etabliert. Jedoch ist offensichtlich: Von einem Erlebnis, welches man dem Kunden in einem physischen Showroom normalerweise bietet, kann nicht die Rede sein. Die im Verkauf so wichtige emotionale Komponente existiert praktisch nicht mehr. 
 
Bedient man sich nun aber der technologischen Möglichkeiten eines Metaversums und platziert diese Videokonferenzen in immersive Umgebungen, angereichert mit allen notwendigen Informationen und Produkten (zum virtuellen Anfassen), gibt man dem Kundengespräch die entscheidende emotionale Komponente zurück: Ein Empfang im firmeneigenen Showroom wird wieder möglich und dieser hinterlässt den nachhaltigen Eindruck, auf den man in der realen Welt so viel Wert legt.
 
Für Paolo Mira ist das im Einsatz stehende Corporate Metaverse vom Verkaufsprozess nicht mehr wegzudenken. «In der Akquise kann ich schneller und häufiger Erstkontakte für weiterführende Gespräche gewinnen als vorher. Der unmittelbare und ausdrücklich visuelle Zugriff auf unsere Produkte garantiert ein eindrückliches Beratungserlebnis und es macht wahnsinnig viel Freude, die positiven Reaktionen der Kundschaft immer wieder aufs Neue zu erleben. Des Weiteren: die Kunden können jederzeit und von überall auf der Welt in unsere virtuelle Umgebung zurückkehren und sich im Alleingang informieren. Dies ist ein enormer Vorteil gegenüber einem physischen Showroom. Was sicher ist: das neue und oft glorifizierte Konzept des Hybrid Selling entwickelt sein Potenzial erst richtig in Kombination mit einem Corporate Metaverse.»
 
Auf der topsoft Fachmesse 2022 können Sie das Corporate Metaverse Immensive Dive in Aktion erleben. Immensive SA ist Aussteller und Technologiepartner der topsoft. Besuchen Sie uns am Stand 35. Registrieren Sie sich heute noch kostenlos für den Messebesuch.
 
 
 

Der Autor

 
Paolo Mira ist Head of Sales bei Immensive SA, einer Schweizer Softwarefirma mit Niederlassungen in Zug und Lausanne 
 
Dieser Beitrag wurde ermöglicht durch Immensive SA.
 
 

Der Beitrag erschien im topsoft Fachmagazin 22-2

 

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