So entsteht Software für den globalen Markt

Die Schweiz ist bekannt als Land mit hohen Qualitätsstandards. Vom Schweizer Taschenmesser bis hin zu edlen Uhren, Maschinen, Medizin und Nahrungsmittel – der Wirtschaftsstandort gilt als besonders produktiv. Da es kein zweites Silicon Valley im Alpenland gibt, bleibt oft verbogen, dass in der Schweiz auch Software von internationalen Konzernen entwickelt wird. Als Insider berichtet Peter Rohner, Entwicklungsleiter bei der Comarch Swiss AG: Wie der Spagat gelingt, speziell für die Schweiz und gleichzeitig für den internationalen Markt zu entwickeln und an welchem Punkt sich Schweizer Unternehmen besonders von anderen unterscheiden.
 
 
 
In der Schweiz unterhält die Comarch Gruppe eine eigene Tochterfirma, die Comarch Swiss AG. Als weltweit aktiver IT-Hersteller und Implementierungspartner entwickelt Comarch seit 1993 eigene Business-Software für Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen. Die Comarch Swiss AG hat sich dabei speziell auf ERP-Lösungen für mittelständische Unternehmen fokussiert. Die heimischen Kunden werden mit langfristiger Betreuung unterstützt. Das von bekannten Schweizer Markenherstellern wie Victorinox oder Kolma eingesetzte Comarch ERP Enterprise wird in Arbon in der Schweiz, Innsbruck in Österreich sowie München, Hannover und Dresden entwickelt. Als Teil des internationalen Software-Herstellers ist die Comarch Swiss zudem an das weltweite Netz von Entwicklungsstandorten angeschlossen.
 
Von einer solchen internationalen Vernetzung profitieren die hiesigen Kunden: So werden in der Comarch IOT Plant in Krakau Soft- und Hardware für das Internet of Things produziert, die dann wiederum mit der für die Schweiz angepassten ERP-Lösung tragfähige Industrie-4.0-Architekturen ermöglichen. Produkte wie Comarch Leitstand wurden sogar komplett in der Schweiz und für Schweizer Kunden wie Victorinox, Kolma oder Flumroc entwickelt und sind heute international im Einsatz – zum Beispiel beim deutschen Schraubenhersteller Weitkowitz, der wie die drei vorgenannten Firmen Comarch ERP Enterprise einsetzt. Für den deutschen Produzenten visualisiert der neue Leitstand die Verkettung und Vernetzung der Produktionskette und sorgt für zentrale Steuerung. „Das Ziel ist es, hier vor Ort für die Unternehmen zugeschnittene Lösungen zu entwickeln, die gleichzeitig auf Best Practices aus internationalen Projekten beruhen“, so Peter Rohner, Entwicklungsleiter der Comarch Swiss AG.
 
 
 

Best of all Worlds: Made in Switzerland and international

„Das internationale Zusammenspiel in der Entwicklung der Software-Lösungen wie Comarch ERP ist unsere grosse Stärke“, so der Entwicklungsleiter weiter. Best Practices, rechtliche Verpflichtungen und Kundenanforderungen können vor Ort genau auf die Situation des jeweiligen Kunden hin angepasst werden – sei es in der Schweiz, in Deutschland, Frankreich, Österreich oder Polen. „Sie sprachen nicht genau denselben Dialekt, aber sie sprechen dieselbe Sprache“, formulierte dies der langjährige Comarch-Swiss-Kunde Kolma aus Bern, das 200 Kilometer westlich von Arbon liegt.
 
 

IoT im internationalen Projekt

Eine Sache, die Schweizer Firmen besonders auszeichnet: Sie gehen oftmals als Innovatoren voraus. Innovative Projekte auf Basis von Internet of Things (IoT) wurden zuerst mit Schweizer Mittelständlern als Pilotprojekte umgesetzt. Die auf die Herstellung von Lebensmitteln spezialisierte Louis Ditzler AG hat hier mit Comarch verschiedene IT-Systeme vernetzt. Im ERP-System wird zuerst die Herkunft der Rohware nachvollzogen. Weitere Systeme, wie mit dem Internet of Things vernetzte Kontrollwaagen, melden die Ergebnisse ihrer Gewichts- und Qualitätskontrollen an die MES-Anwendung und das BI-Tool. Die Etikettendruck-Software ist ebenfalls an das ERP-System angeschlossen, wodurch ein vollständig automatisierter Etikettierungsprozess ermöglicht wurde.
 
Auch bei der Abnox AG, spezialisiert auf Hightech-Produkte, kam das reibungslose Zusammenspiel von Comarch ERP Enterprise und IoT-Anwendungen voll zum Tragen. Zielsetzung war in diesem Fall, eine von vielen manuellen Arbeitsvorgängen geprägte Montagelinie zu digitalisieren, um den ständigen Austausch mit Comarch ERP Enterprise zu ermöglichen. Die bestehenden Maschinen wurden in smarte Geräte verwandelt. Die Ansätze beider Fertiger zielten auf eine Effizienzsteigerung der Produktionslinie und eine Verringerung der Fehlerquote. 
 
 
Innovation und Forschung werden bei Comarch gross geschrieben. Schliesslich wurde der heutige Konzern 1993 an einer Universität gegründet und hat sich in kürzester Zeit zum internationalen Software-Unternehmen entwickelt. Über 7.000 Comarch-Mitarbeiter sind weltweit für Kunden im Einsatz. Das Portfolio umfasst z.B. Business-Software für grosse und mittelständische Unternehmen (ERP, IoT, Loyalty Marketing, E-Invoicing, Dokumentenaustausch, Dokumentenmanagement und ICT). Auch in Bereichen wie Telekommunikation oder Banking & Versicherungen stellt Comarch umfassende Lösungen bereit. 2021 erzielte Comarch mehr als 355 Millionen Euro Umsatz. Jedes Jahr wird intensiv in Forschung & Entwicklung investiert. Der Fokus liegt klar auf den Kunden, doch zu Innovation gehört auch Spielfreude: So fördert Comarch als offizieller Sponsor die Nachwuchsmannschaften des EVZ in Zug.
 
 
Mehr über die ERP- und IoT-Lösung erfahren Sie auf den Produktseiten:
 

Kontakt: 

Comarch Swiss AG, Grabenstrasse 2/4, 9320 Arbon 
Comarch Swiss AG, Rigistrasse 3, 6300 Zug
Tel.: 0041 71 447 90 30
 
Mehr über das ganze Software- und IT-Portfolio von Comarch erfahren Sie auf der Portfolio-Website: 
 
 
 
 
Comarch Swiss AG | 9320 Arbon | www.comarch.ch
 
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