Produktdaten sind längst mehr als technische Stammdaten im Hintergrund. Sie beeinflussen, wie effizient Unternehmen arbeiten, wie schnell Produkte auf den Markt kommen und wie gut die Customer Journey am Ende funktioniert. Genau darum dreht sich der Produktdaten Exchange 2026, der am 17. September in Zürich stattfindet.
Wer Produktdaten heute noch als reines IT-Thema betrachtet, greift zu kurz. In Multichannel-Umgebungen sind konsistente, vollständige und aktuelle Produktinformationen zur geschäftskritischen Ressource geworden. Ohne saubere Daten geraten Prozesse ins Stocken, Kanäle laufen auseinander und Kundenerlebnisse leiden.

Praxis statt Buzzwords
Der Event bringt konkrete Praxisbeispiele aus Handel und Industrie auf die Bühne:
Bei INTERSPORT Schweiz AG zeigt Ruben Meier, wie im Rahmen einer ERP-Migration parallel eine PIM- und DAM-Integration umgesetzt wurde – inklusive Anbindung von rund 130 Lieferanten in nur acht Monaten.
CHRIST Uhren & Schmuck demonstriert gemeinsam mit ATAMYA, wie KI die Stammdatenpflege automatisieren und grosse Datenmengen effizient anreichern kann.
Auch ESA zeigt zusammen mit Onedot, wie komplexe Lieferantendaten über Portale und KI schneller nutzbar werden.
Ein weiterer Fokus liegt auf der Verbindung von PIM und DAM. pixx.io erläutert, wie Bilder, Videos und andere Media Assets strukturiert verwaltet und intelligent mit Produktdaten verknüpft werden.
Spannend wird es auch beim Thema Regulierung: GS1 Switzerland beleuchtet zusammen mit buildup AG den Digitalen Produktpass (DPP), der mit Blick auf kommende EU-Vorgaben an Bedeutung gewinnt.
Technologie allein reicht nicht
Jürgen Burger von SIMIO GmbH & Co. KG beleuchtet die häufigsten Stolpersteine in PIM-Projekten – von unklaren Anforderungen über fehlende Data Governance bis zu unterschätztem Change Management.
Ein wichtiger Punkt: PIM-Projekte scheitern selten an der Software. Häufiger sind auch hier unklare Prozesse, fehlende Verantwortlichkeiten oder mangelnde Governance die eigentlichen Bremsklötze.
Produktdaten-Management ist deshalb kein einmaliges IT-Projekt, sondern ein laufender Prozess. Mit dem Go-live beginnt die eigentliche Arbeit erst: Datenqualität sichern, Prozesse optimieren, neue Kanäle anbinden und KI sinnvoll integrieren.
Warum sich der Besuch lohnt
Der Produktdaten Exchange liefert nicht nur Technologie-Inputs, sondern vor allem konkrete Einblicke aus realen Projekten. Wer wissen will, wie Unternehmen Produktdaten effizienter organisieren, Prozesse automatisieren und sich auf neue regulatorische Anforderungen vorbereiten, erhält hier wertvolle Impulse. Und wie so oft gilt: Die spannendsten Gespräche finden nicht nur auf der Bühne statt, sondern oft beim anschliessenden Apéro.
Detailliertes Programm und kostenlose Anmeldung
Über den Organisator:
Die aclevion AG ist spezialisiert auf die Beratung und Implementierung ganzheitlicher PIM-, DAM- und MDM-Lösungen. Mit Standorten in Luzern und Zürich unterstützt das Unternehmen Kunden dabei, Produktdaten als strategischen Erfolgsfaktor zu etablieren und die digitale Transformation durch technische und prozessuale Exzellenz voranzutreiben.