8 Gründe für den Einsatz von PIM-Software, die Stakeholder und Kunden überzeugen

Egal ob technische, funktionale oder emotionale Daten – sei es für Produkte oder Dienstleistungen – von vielsprachigen Produktbeschreibungen bis zu Multimedia in Bild, Audio und Video: Content aller Art bildet den Hauptfokus beim Zusammenstellen von Produktangeboten und Produktpräsentationen. Unabhängig von Industrie oder Branche streben alle Unternehmen hierbei nach ein und demselben Ziel: gut beschriebene und im besten Licht präsentierte Produkte, welche genau das leisten, was ihre Produktbeschreibungen versprechen. Denn das macht angesprochene Zielgruppen zu glücklichen Kunden und Kundinnen und wirkt sich in letzter Konsequenz positiv auf den Unternehmensumsatz aus. All dies kann Content leisten, wenn dieser strategisch auf der richtigen Zielplattform und zur richtigen Zeit platziert ist. „Content ist King“, wie es in der Marketing-Welt so schön heisst. 
 

Bild zVg von eggheads

 
Doch wie kommt „guter Content“ zustande? Das Fundament bilden gute Produktdaten. Schauen wir von diesem idealen Endresultat – „gutem Content“ – auf die dafür notwendigen Bedingungen zurück, dann ergibt sich sogleich eine ganze Bedingungskette: 
 
  • Am Anfangspunkt der Kette steht Zusammentragen aller relevanten Daten, und zwar aus diversen Quellen – nicht nur über interne Unternehmensabteilungen hinweg, sondern gegebenenfalls auch von Lieferanten und weiteren externen Ressourcen. 
  • Am Endpunkt dieser Kette steht das Publishing des Contents in benötigten Sprachen und Formaten: mal für Print und mal im digitalen Online-Shop. 
 
Um diese Bedingungskette lückenlos von Anfang bis Ende zu erfüllen und das gewünschte Endresultat effizient und ressourcensparend zu realisieren, wird eine umfassende Systemlösung benötigt. Und dafür gibt es genau die richtige Technologie: PIM-Software (Product Information Management). PIM bietet sowohl aus Unternehmenssicht als auch aus kundenorientierter Sicht starke Vorteile, um allen anfallenden Arbeitsaufwand mit digitalen Mitteln effizient zu stemmen. Aber lassen wir diese Vorteile doch einfach für sich selbst sprechen. 
 

Gute Gründe aus Unternehmenssicht 

  • Aktiver Datenaustausch bei konstant hoher Datenqualität, intern sowie extern 
    Betrachten wir die Vorteile eines PIM-Systems zunächst aus der Vogelperspektive Ihrer unternehmenseigenen Systemlandschaft. Je nach Stand der Digitalisierung verfügen Sie vielleicht bereits über ein ERP-System (Enterprise Ressource Planning) oder über Tools zum Verwalten Ihrer Warenwirtschaft und anderen Informationen. Doch während klassische Lösungen wie ERPs zwar Daten wie Material und Preise organisieren, berücksichtigen sie weder funktionale Daten wie Produktbeschreibungen noch Multimedia-Daten wie Aktionsbilder oder Präsentationsvideos. Und so multipliziert sich schnell die Menge verwendeter Tools: einerseits werden Daten in diversen Ausgangsquellen gesammelt, seien es interne Excel-Tabellen oder PDF-Datenblätter von Lieferanten – andererseits gilt es diese Daten in diversen Zielkanälen zu publizieren, seien es DTP-Publikationen mit Adobe InDesign oder die Übertragung von aufbereiteten XML-Daten in Online-Shops und Vergleichsportale.

    Zu den Hauptvorteilen von PIM-Systemen zählt, dass diese klaffende Lücke in Produktdatenprozessen zwischen Ausgangsquellen und Zielkanälen gänzlich geschlossen wird: 

    - Im PIM zusammengeführte Informationsquellen: etwa klassisch Excel-Dateien und Datenblätter, aber auch industriespezifische Datenformate wie ETIM oder ECLASS

    - Im PIM zentralisierte Informationssysteme: etwa ERP, CRM, MAM, PLM, TMS 

    - Durch das PIM belieferte Informationsplattformen: etwa Firmenwebsite, Kataloge, Flyer, Portale, Apps, Social Media und Marktplätze wie Amazon 

    Wie führt die zentrale PIM-Software diese bunte Vielheit zur systematischen Einheit zusammen? Für Ausgangsquellen und Zielkanälen stehen zunächst Import- und Export-Konfiguratoren für konventionelle Datenformate innerhalb der grafischen Benutzeroberfläche parat. Bearbeitet und angereichert werden diese Daten innerhalb des Systems in Ihrem benutzerdefinierten Datenmodell, das genau auf Ihr Produktsortiment zugeschnitten ist. Diese PIM-Funktionen sind ein tragender Bestandteil, um Ihre eigene durchgehende Informationsprozesskette zu definieren: Daten werden im PIM gesammelt, bearbeitet und in verschiedene Ausgangskanäle verteilt – zur Verwendung durch Mitarbeitende oder zum Werben von Kundschaft. Hierbei kommuniziert das PIM-System mit Ihrem angebundenen ERP-System etc. in Echtzeit. 
  • „Gute Daten“, intern sowie extern 
    Das im PIM zentralisierte Datenfundament bricht all ihre verstreuten Datensilos auf und führt sie zusammen – seien es Excel-Dateien oder Lieferanten-Datenblätter. Das garantiert Ihnen vor allem Eines: Alle Daten sind stets vollständig, konsistent und immer auf dem neusten Stand – das ist die Definition von „guten Daten“. 
  • „Daten finden“ statt „Daten suchen“ 
    Sind alle unternehmensrelevanten Produktdaten in Ihrer 360°-Datendrehschreibe zentralisiert und durch aktiven Datenaustausch in Echtzeit stets aktuell gehalten, so findet jeder auch immer das, wonach er sucht. Das PIM-Systems fungiert als „Single Source of Truth“. Die integrierten PIM-Suchfunktionen sind das „Google für Ihre Unternehmensdaten“. 
  • „Arbeitsteilung“ statt „Arbeitstrennung“, auch aus dem Home-Office 
    So ziehen wiederum das Produkt- und Content-Management, aber auch andere Abteilungen wie Marketing und Vertrieb, alle an einem Strang. Alle schöpfen aus ein und demselben Datenfundament. Damit vermeiden Sie unvollständige, nicht aktuelle oder schlechthin falsche Daten. Mit PIM-Features wie integriertem Workflow-Management für geordnete Abläufe sowie der Aufgabenverwaltung für To-Do-Listen mit Direktverweis auf das relevante Datenobjekt, sind alle Nutzenden stets auf dem Laufenden zum derzeitigen Produktstand und können sich im Team entsprechend kurz- und langfristig aktiv koordinieren
  • Profitabeles Return-of-Investment: Zeit, Geld, Ressourcen 
    Stellen Sie sich vor, dass Sie an der Produktpräsentation für Ihr allerneuestes Produkt arbeiten. Der Aufwand summiert sich pro Zielkanal, der zu bespielen ist; multipliziert sich pro Interessengruppe, die zielgruppenorientiert auf ihre individuellen Anwendungsfälle anzusprechen ist; und potenziert sich pro Sprache, in welcher diese Inhalte zu pflegen sind. 

    Mit den in PIM-System integrierten Publishing- und Übersetzungs-Funktionen sparen Sie hier gewaltig am grössten Kostenpunkt von Content aller Art: dabei nutzen Sie benutzerdefinierte Templates als kurz- sowie langfristig wiederverwendbare Publikationsvorlagen; auch können Sie Dynamiken und Automatismen verwenden, um diese Templates automatisch mit relevantem Content aus dem zentralisierten Datenmodell in der jeweiligen Zielsprache zu befüllen. So können sich Content-Manager und Designerinnen auf die kreativen Tätigkeiten fokussieren, wie das Individualisieren und Personalisieren des Inhalts. Die Ressourcenersparnis dank Automatismen und nachhaltiger Wiederverwertung ermöglichen effizienteres Arbeiten und nicht zuletzt eine schnellere Time-to-Market
 

Gute Gründe aus kundenorientierter Sicht 

  • Kanalübergreifende Datenkonsistenz, ob Print oder Digital 
    Zielgruppen und Bestandskundschaft sind auf unterschiedlichsten Kanälen und Plattformen unterwegs, oft auch auf mehreren zugleich: ob Print-Outlet, Online-Shop, oder Apps und Social Media. Ist das PIM-System erst einmal als Fundament aller Produktdaten eingerichtet, bespielen Sie all diese Kanäle in Form von Datenexporten für konventionelle Formate sowie integrierten Publishing-Funktionen (sog. „Multi/Omni-Channel-Publishing“). Ihr PIM-System ist die eine zentrale und konsistente Datenquelle für alle Touchpoints. Dabei geht es nicht nur um widerspruchsfreie Daten, sondern auch um konsistente Terminologie und Sprachstil im Rahmen Ihrer Corporate Identity. 
  • Gewinnung und Bindung von Kundschaft durch zielgruppenorientiertes Produktkommunikations-Management mit PXM 
    Eine hohe Produktdatenqualität zentral über alle Publikationsplattformen hinweg und gute Daten – konsistent, vollständig und stets aktuell in allen Datensprachen – sind nur eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist Content, der Interessengruppen zielgruppenorientiert und personalisiert anspricht. Im PIM speichern Sie Variantentexte und andere kontextualisierte Produktdaten einfach direkt am Produkt. Beispielsweise werden Produktbeschreibungen für Hotels an die aktuelle Jahreszeit angepasst und auf die jeweilige Zielgruppe abgestimmt – ob Entspannungsmöglichkeiten für Erholungssuchende oder Actionangebote von Radweg bis Bergsteiger-Tour für Erlebnisreisende. Ein und dasselbe Template als Seiten- oder Produktvorlage, das sie nach dem Lego-Bausteinprinzip mit Inhaltsmodulen aufbauen, kann grundsätzlich für alle Artikel desselben Produkttyps eingesetzt und wiederverwertet werden. 
  • Produktretouren minimieren und zum Umweltschutz beitragen 
    Mit einem PIM ist Ihre Kundschaft perfekt über Ihr Angebot informiert. Dank der kanalübergreifenden Konsistenz und zielgruppenorientierten Anpassbarkeit Ihrer Daten wissen Kunden genau, wie Sie Ihre Bedürfnisse oder Anwendungsfälle mit Ihren Produkten und Dienstleistungen erfüllen können. Die Produktbeschreibung passt nicht nur zum Angebot, sondern auch zum Menschen, der dies in Anspruch nimmt. Das spiegelt sich auch in der Zufriedenheit und in den Bewertungen Ihrer Kundschaft wider. Zudem wirkt es sich positiv auf die Rückerstattungs- und Retourenrate aus, wenn Kundinnen und Kunden genau das Produkterlebnis geboten bekommen, was ihren Anforderungen und Erwartungen entspricht. Für Ihr Unternehmen bedeutet das: weniger Kommunikationsaufwand im Service und Support mit unzufriedenen Kunden und weniger Kostenaufwänden bei Verpackung und Transport. Dieser Punkt leistet einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zum Umweltschutz
 
 
 
 
 
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