Der Microsoft-Partner xalution und der SCM-Spezialist Setlog entwickeln einen Standard‑Connector, der Microsoft Dynamics 365 Finance and Supply Chain Management direkt mit der Supply‑Chain‑Plattform OSCA verbindet. Die Lösung soll insbesondere KMU helfen, ihre globalen Lieferketten transparenter und steuerbarer zu machen.

Von links nach rechts: C. Calabro/xalution, C. Trappe/Setlog, S. Hansen/Setlog, E. Fischer/xalution, T. Endl/xalution, U. Spaan / EHI Retail Institute (Bild zVg)
ERP und Supply Chain erstmals per Standard verknüpft
Die xalution group und Setlog bündeln ihre Kompetenzen, um ERP‑ und Lieferkettenprozesse enger zusammenzuführen. Mit einem neuen Standard‑Connector lassen sich Microsoft Dynamics 365 Finance and Supply Chain Management und die cloudbasierte SCM‑Lösung OSCA künftig ohne individuelle Schnittstellenprojekte verbinden. Unternehmen erhalten damit ein durchgängiges Bild ihrer Lieferkette – von der Planung bis zur tatsächlichen Ausführung.
„Viele KMU arbeiten mit global verteilten Lieferantenstrukturen, haben aber nicht die Ressourcen für komplexe Integrationsprojekte“, sagt Tobias Endl, Geschäftsführer der xalution group. „Mit der Standard‑Integration schaffen wir eine Lösung, die sofort einsatzbereit ist und Transparenz schafft, ohne dass Unternehmen grosse IT‑Budgets aufbringen müssen.“
Mehr Transparenz für KMU mit komplexen Lieferketten
Während Dynamics 365 die internen Geschäftsprozesse steuert, bildet OSCA die operative Zusammenarbeit mit externen Partnern ab. Durch die Verbindung beider Systeme entsteht ein aktuelles, konsistentes Bild der Lieferkette – ein Vorteil, der gerade für KMU entscheidend ist, wenn sie mit wechselnden Lieferanten, unterschiedlichen Zeitzonen oder volatilen Transportbedingungen arbeiten.
„Durch die Verzahnung von OSCA und Dynamics 365 erhalten Unternehmen eine gemeinsame Datenbasis für Planung und operative Realität“, erklärt Guido Brackelsberg, Co‑Founder von Setlog. „Das hilft insbesondere kleineren und mittleren Händlern, Störungen frühzeitig zu erkennen und schneller zu reagieren.“
Standard statt Individualprojekt
Die Integration soll „out of the box“ funktionieren und damit Implementierungsaufwand, Projektrisiken und Time to Value deutlich reduzieren. Für KMU bedeutet das: weniger Komplexität, weniger Kosten, mehr Steuerbarkeit.
Auch Branchenexperten sehen die Entwicklung positiv. Die Kombination aus ERP‑System und kollaborativer Supply‑Chain‑Plattform gilt als wichtiger Schritt, um Transparenz, Geschwindigkeit und Compliance in globalen Lieferketten zu erhöhen.
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