Meurer-etechnik will mit ams.erp den Verwaltungsaufwand erheblich reduzieren. Dabei sind Systemoffenheit und Integrationsfähigkeit der Software die wichtigen Auswahlfaktoren.

Bild zVg von ams.erp
Als einer der Marktführer in den Bereichen Steuerungsanlagen und Energieverteilung rüstet die Meurer-etechnik GmbH Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau sowie aus der Wasserwirtschaft elektrotechnisch aus. Von der Planung über die Fertigung und Softwareerstellung bis hin zur Montage und Inbetriebnahme übernimmt der familiengeführte Mittelständler die gesamte Projektabwicklung der durchweg massgeschneiderten Lösungen selbst.
Vorteilhaft wirkt sich dabei aus, dass die Elektrokonstruktion bereits 2016 digitalisiert wurde (EPLAN Pro Panel), wodurch alle nachgelagerten Fertigungsstufen nahtlos vernetzt sind. Zudem erfolgt die Schaltplanerstellung teilautomatisiert mit EPLAN Cogineer. Aufgrund der stets individuellen Kundenspezifikationen und der immer kürzeren Lieferspannen wurde es dennoch immer anspruchsvoller, die eigenen Qualitäts- und Terminstandards aufrecht zu erhalten. Aus diesem Grund waren die ehemals omnipräsenten Excel-Listen in einem ersten Schritt bereits gegen eine eigenentwickelte Planungssoftware ersetzt worden. Um den Verwaltungsaufwand abermals deutlich zu verringern, fiel Ende 2024 die Entscheidung zur Ablösung der bislang eingesetzten, funktional limitierten Warenwirtschaftslösung. Die Wahl fiel im Herbst 2025 auf das durchgängige Multiprojektmanagement-Systems ams.erp.
Eine leistungsfähiges ERP-System war gefragt
Den Verantwortlichen des Westerwälder Betriebs war schon länger bewusst, dass sie angesichts der wachsenden Komplexität des Projektgeschäfts und des inzwischen erreichten Personalstamms von knapp 60 Mitarbeitenden die Unterstützung einer leistungsfähigeren und vor allem zukunftsfähigen ERP-Lösung benötigten. Die Ankündigung des bisherigen Anbieters, die Weiterentwicklung seiner Software einzustellen, war im Januar 2025 dann der finale Auslöser für die Aufnahme des Evaluierungsprozesses. Für Projektleiter Lennart Meurer, der zuvor schon die Erstellung der eigenentwickelten Software verantwortet hatte und daher wusste, worauf es ablauftechnisch ankam, stand von Beginn an fest, dass das künftige ERP-System auf die Anforderungen der Einzelfertigung zugeschnitten sein musste: „Wir planen und fertigen immer projektspezifisch. Die Losgrösse 1 steckt in unserer DNA“, versichert er.
Nachdem sich Lennart Meurer mit neun potenziell infrage kommenden Anbietern näher beschäftigt hatte, von denen sechs vor Ort präsentieren durften, stellte er schnell fest, dass ams.Solution dem eigenen Projektansatz mit Abstand am nächsten kam. Dies zeigte sich für ihn sofort in der fachlichen Kommunikation mit den Beratern, die sich von Beginn an auf einem hohen Niveau bewegte, weil allen Beteiligten die Anforderungen der Unikatfertigung bestens bekannt waren. Darüber hinaus hätten sich die ams-Consultants spürbar intensiver als die Mitbewerber mit den konkreten Gegebenheiten bei Meurer-etechnik beschäftigt, was „massiv den Aufbau von Vertrauen förderte“, wie der Projektleiter sagt. Per Zufall erfuhr er zudem, dass einer der Stammkunden der Westerwälder ams.erp seit langem erfolgreich im Einsatz hat. Diesen Umstand nutzten Lennart Meurer und sein Team, um sich in der Praxis davon zu überzeugen, dass die Logik der Software auch für den Bereich Steuerungsanlagen und Schaltschrankbau passt.
Systemoffenheit eröffnet viele Optionen
Auf funktionaler Ebene war die Systemoffenheit ein zentrales Auswahlkriterium für den Projektleiter, die er in erster Linie durch die Programmierschnittstelle ams.erp API gewährleistet sieht. Dabei ging es neben der Integration der EDI-Plattform MyOpenFactory darum, dass „in den letzten Jahren Lösungen für die Produktion auf den Markt gekommen sind, mit denen wir nicht nur die Durchlaufzeit verringern, sondern auch eine bessere Messbarkeit herstellen.“ Vor diesem Hintergrund plant er, die gewonnenen Daten über die Schnittstelle in ams.erp zurückfliessen zu lassen, um beispielsweise die Kalkulationsdaten immer aktuell zu halten. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt hält es Lennart Meurer für wahrscheinlich, dass Teile der von ihm entwickelten Software durch ams.erp abgelöst werden. Die Teilbereiche, die absehbar weiter in Betrieb bleiben, sollen ebenfalls über die ams-Schnittstelle angebunden werden, um Workflows softwareübergreifend zu steuern.
Gefragt nach den Haupteffekten, die er sich auf prozesstechnischer und betriebswirtschaftlicher Ebene von dem Einsatz der neuen ERP-Software verspricht, verweist der ERP-Verantwortliche ohne Umschweife auf die Steigerung der Produktivität im Unternehmen. Laut seiner Statistik lag der Anteil der produktiven Gesamtarbeitszeit, die das Team von der Planung bis zur Inbetriebnahme in Kundenprojekten verbrachte, in den letzten Jahren im Durchschnitt bei 72 Prozent. Als unproduktiv wertet er alle unterstützenden Tätigkeiten wie Controlling, Personalwesen, Intralogistik oder auch Führungsaufgaben.
Die ausgegebene Zielvorgabe ist nun, den Anteil der Produktivstunden mit der Unterstützung von ams.erp auf 85 Prozent zu erhöhen. „Das Unternehmen soll in der Form wachsen, dass wir mit gleichbleibendem Verwaltungsapparat mehr produktives Personal bedienen können. Deswegen haben wir viele Systeme bewertet und sind zuversichtlich, mit ams.Solution den Partner gefunden zu haben, mit dem dies gelingt“, schliesst Lennart Meurer.
ams.erp Solution AG | 8105 Regensdorf | www.ams-erp.ch
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