Die ams.Group blickt auf ein anspruchsvolles Geschäftsjahr 2025 zurück. Trotz verhaltener Investitionsbereitschaft im Mittelstand konnte der ERP‑Spezialist neue Kunden gewinnen, interne Abläufe straffen und zentrale Entwicklungsprojekte vorantreiben. Mit organisatorischen Anpassungen und einem klaren Fokus auf Effizienz sieht sich die Unternehmensgruppe gut aufgestellt für die kommenden Monate.

Symbolbild topsoft (KI-generiert)
Die ams.Group, spezialisiert auf Software- und Beratungslösungen für Unternehmen mit Losgrösse 1+, erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen Gesamtumsatz von 32,8 Mio. Euro. Das entspricht einem leichten Rückgang von rund 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Unternehmen führt die Entwicklung vor allem auf verzögerte Investitionsentscheidungen im Mittelstand zurück, ausgelöst durch ein weiterhin unsicheres wirtschaftliches Umfeld.
Um die Leistungsfähigkeit der Gruppe zu stärken und die Produktentwicklung voranzutreiben, wurden interne Strukturen überprüft und angepasst. Laut Unternehmen führten diese Massnahmen zu effizienteren Abläufen, wodurch sowohl die Weiterentwicklung der ERP‑Lösung ams.erp als auch strategische Projekte wie der Aufbau einer On‑Premises‑Plattform für KI‑Anwendungen im ERP‑Kontext vorangetrieben werden konnten. Der Umsatz pro Mitarbeitenden stieg dadurch um fünf Prozent.
Effizienzsteigerung durch organisatorische Anpassungen
Trotz der angespannten Marktlage konnte die ams.Group im vergangenen Jahr 17 neue Kunden aus der Einzel-, Auftrags- und Variantenfertigung gewinnen. Zu den neuen Anwendern zählen unter anderem Hüttenhölscher Maschinenbau, ein Anbieter automatisierter Montagelösungen für die Küchenmöbelindustrie, sowie Meyer‑RE, ein Unternehmen der Meyer Werft, das sich auf Modernisierung und Wartung von Kreuzfahrtschiffen spezialisiert hat.
Im Zuge der organisatorischen Anpassungen wurde das Team punktuell verstärkt, insbesondere in der Softwareentwicklung und Beratung. Gleichzeitig reduzierte sich die Gesamtbelegschaft von rund 240 auf 223 Personen. Das Unternehmen begründet dies mit altersbedingten Austritten sowie dem bewussten Nichtnachbesetzen einzelner Positionen im Rahmen der strategischen Neuausrichtung.
Die Unternehmensleitung sieht die Gruppe nach diesen Schritten gut aufgestellt, um in einem weiterhin anspruchsvollen Marktumfeld wieder nachhaltig zu wachsen. Man wolle 2026 den eingeschlagenen Kurs fortsetzen und die Basis für langfristige Kundenbeziehungen und weitere Investitionen stärken.
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