Game Changer – Digitalisierung bedeutet Effizienz

In der aktuellen Pandemie gewinnen digital vernetzte Unternehmensstrukturen an Bedeutung. Ein anpassungsfähiges ERP-System kann dabei zum echten Game Changer werden. Drei konkrete Beispiele zeigen, wie ein ERP-System zum Effizienztreiber wird.
 
Schon seit einigen Jahren begleitet Unternehmen die digitale Transformation. Hinter diesem Buzzword verbirgt sich eine ganze Reihe von Technologien. Für die Mehrheit der Unternehmen ist Digitalisierung eng verknüpft mit Ihrem ERP-System. Vor allem ist die Digitalisierung von Geschäftsprozessen gemeint. Besonders die Corona-Pandemie zeigt, wie wichtig ein hoher Digitalisierungsgrad und eine agile Unternehmenskultur sind. Unternehmen, die sich auf neue Marktbedingungen einstellen konnten, sind besser durch die Krise gekommen.
 
Im Hinblick auf die dynamische Anpassungsfähigkeit sind Produktionsunternehmen maßgeblich auf ihre etablierten IT-Systeme angewiesen. Mitunter bremsen in alter Software implementierte Geschäftsprozesse den Fortschritt. Dabei ist Schnelligkeit branchenübergreifend zum Wettbewerbsfaktor geworden: Immer kürzere Produktlebenszyklen stehen z. B. immer individuelleren Kundenwünsche gegenüber. Drei konkrete Beispiele zeigen, wie sich die Digitalisierung mithilfe eines ERP-Systems vorantreiben lässt und zum echten Effizienztreiber wird.
 
 

1. Digitale Serviceprozesse: Vorausschauende Wartung

Ungeplante Produktionsstillstände sind vor allem eines: teuer. Denn sie verursachen Lieferterminverzug und beeinflussen nicht selten auch die Qualität der gefertigten Produkte. Um Ausfallszenarien zu verhindern, wurden Maschinen und Anlagen in der Vergangenheit auf Basis von festen Zyklen vorbeugend gewartet. Sozusagen sicherheitshalber. Diese Maßnahmen verhindern zwar durchaus die ein oder andere Störung. Doch in den meisten Fällen sind sie unnötig. Das wiederum bedeutet: In der Minimierung der hiermit verknüpften Stillstände und Menge von vorgehaltenen bzw. verbauten Ersatzteilen steckt enormes Effizienzpotenzial.
 
Das ERP-System PSIpenta beispielsweise kann in Zusammenspiel mit der KI-basierten Entscheidungsoptimierung PSIqualicision zukünftige Instandhaltungsereignisse verlässlich und datenbasiert vorhersagen. Die Basis hierfür ist in den meisten Unternehmen durch verbesserte Datenerfassung und Rechentechnik längst vorhanden. Sie können den intelligenten Systemen die notwendigen zeitsynchronen Daten liefern. Mittels selbstlernender Verfahren werden beispielsweise Abhängigkeiten und Gegenläufigkeiten identifiziert und optimiert ausbalanciert. Auf diese Weise kann durch die unterschiedliche Gewichtung bestimmter Parameter die Kritikalität einer Anlage betrachtet werden und Instandhaltungsmassnahmen optimiert geplant werden.
 
 
 
Mobiles ERP mit Industrial Apps – den Überblick in der Produktion behalten
© PSI Automotive & Industry GmbH
 
 
Erhebliche Vorteile bieten in diesem Zusammenhang auch die Verwendung von Industrial Apps. Mit ihrer Hilfe melden Endkunden ihre Anliegen direkt über eine Webplattform. Automatisch und in Echtzeit werden diese Anliegen als Tickets im ERP angelegt. Zudem bleiben die Bearbeiter via App jederzeit über den aktuellen Status informiert. Auch ein Techniker im Aussendienst öffnet so über sein mobiles Endgerät den bereits angelegten Serviceauftrag ohne Umweg. Aufgabenlisten etwa unterstützen die Mitarbeiter effizient bei der Abarbeitung der erforderlichen Handlungsschritte, Daten und Informationen werden in Echtzeit direkt am Ort des Geschehens im ERP-System und dem entsprechenden (Kunden-)Vorgang verbucht.
 
  • Minimierung von Stillstandzeiten
  • Optimierung von Ersatzteilbevorratung 
  • Erhöhung der Maschinen- und Anlagenauslastung
  • Verbesserung der Produktivität
  • Erfassung und Bearbeitung von Servicevorfällen in Echtzeit 
 

Wieso sind mobile Apps für ERP Anwender hilfreich

 
 

2. Digitale Lagerprozesse: Transparenz im Lager

Auch im Lager sparen Apps Wege, Zeit und fehleranfällige Übertragungen von händisch gepflegten Dokumenten ins ERP-System. Dabei gilt: je komplexer die logistischen Strukturen, desto wertvoller der Einsatz der mobilen Erweiterungen. Durch die Verwendung von Scannern lassen sich z. B. Materialentnahmen, Gutmengenmeldungen oder Umlagerungen direkt auf den entsprechenden Auftrag buchen. 
 
Ein mobiles ERP sollte so einfach, leicht und selbsterklärend gestaltet sein, dass es den Anwender durch den Prozess führt. So sollte die mobile Technik agil anpassbar an mitunter wandelbare Unternehmensprozesse sein. Gleichzeitig vermeidet das Setzen auf Standardprozesse teure Individualentwicklungen. Zu guter Letzt gewährleisten intuitive Oberflächen und passgenaue Eingabemasken eine effiziente Bedienbarkeit. Mit PSI Industrial Apps stehen den Nutzern auf ihre speziellen Anforderungen anpassbare Anwendungen mobil zur Verfügung. Flyer jetzt herunterladen!  
  • Direkte Auftragsverbuchungen
  • Beschleunigung der Lagerprozesse
  • Erhöhung der Transparenz im Lager
 
 

3. Digitale Beschaffungsprozesse: Einfacher Einkauf

Was für das Lager gilt, gilt auch im Einkauf: Wer digital vernetzt ist, agiert effizient. In diesem Fall bedarf es eines Netzes zu den unterschiedlichen Geschäftspartnern. Und nicht nur das: Hier kommt es vor allem darauf an, Rechnungen, Bestellungen, Lieferscheine und andere Belegdaten zielgerichtet und ohne Zeitverlust auszutauschen. Oder anders gesagt: Die Supply Chain über die eigenen Unternehmensgrenzen hinaus integriert und automatisiert werden.
 
Das gelingt durch einen elektronischen Datenaustausch (EDI), z. B. via EDIFACT, VDA oder Odette. Auf Basis dieser Standards kommunizieren Handelspartner effizient und verlässlich über verschiedene Systeme hinweg. So werden bspw. Anfragen oder Auftragsbestätigungen automatisiert digitalisiert, direkt ins ERP-System übertragen oder Prozesse aus dem System heraus angestossen. 
 
Das Ergebnis: Ein erheblich reduzierter, manueller Datenerfassungsaufwand, eine massive beschleunigte Abwicklung von Geschäftsprozessen sowie eine auf ein Minimum reduzierte Fehleranzahl.
 
  • Verlässlicher Austausch von Informationen ohne Zeitverlust und über Systemgrenzen hinweg
  • Automatisierte Digitalisierung und Übertragung von Anfragen oder Auftragsbestätigungen ins ERP-System
  • Reduzierung des manuellen Datenerfassungsaufwands
  • Beschleunigung der Geschäftsprozessabwicklung
  • Verbesserung der Datenqualität 
 
 
 
 
Die Bestrebungen zur digitalen Transformation sind mittlerweile in allen Bereichen des Lebens angekommen. Doch gerade wenn es um die Produktion geht, scheinen die Herausforderungen gewaltig. Der Weg zu digitalen Prozessen muss nicht zwangsläufig mit riesigen Umwälzungen einhergehen. In der Webinar-Reihe Digital Unlocked zeigen wir Ihnen einfache Ansatzpunkte, mit denen Sie vorhandene Prozesse digitalisieren können. Alles zu den Webinaren hier 
 
 

ERP-System als digitaler Wegbereiter

Die Notwendigkeit der digitalen Transformation wurde vielfach gepredigt. Damit ist längst nicht nur die Erarbeitung neuer Geschäftsmodelle gemeint. Notwendig ist im ersten Schritt die Digitalisierung und Integration sämtlicher Geschäftsprozesse – intern wie extern. Ein ERP-System wird in diesem Kontext zum echten digitalen Wegbereiter: durch mobile Erweiterungen, die Integration von KI-Technologien und EDI-Plattformen. Sind diese Prozesse erst etabliert, bestätigt sich die Gleichung: digital = effizient.
 
 
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